Die Biennale, die Kunst und die Politik

Gleich zur Eröffnung gab es massive Proteste gegen eines der ausgestellten Werke. Der Künstler Christoph Büchel stellte mit Barca Nostra 2018-2019 ein 2015 gesunkenes Boot in dem hunderte Flüchtlinge den Tod fanden auf der Biennale aus. Dankenswerter Weise blieb der Schweizer dabei im Hintergrund. Er gab keine Kommentare zum Werk und verzichtete auch auf eine Beschilderung. Man kann also davon ausgehen, dass das Thema nicht fürs Eigenmarketing vorgeschoben wurde.

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Venedig: Identität, eine nationale Kategorie?

In Zeiten in denen sich so vieles vermischt, in denen nicht nur Produkte, Techniken und Wissen so ziemlich überall schnell, leicht und weitgehend gleich verfügbar sind, sondern auch die Menschen von einer Kultur in die nächste wandern, oftmals weil sie müssen, stellen sich viele der national ausgewählten Künstler offensichtlich die Frage, woher komme ich, was sind eigentlich meine eigenen Wurzeln oder die des Landes in dem ich lebe, was hat das mit mir als Individuum zu tun, was bedeutet die Vergangenheit eines Ortes für meine, unsere Zukunft als Menschen?

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Basel – das Mekka des Kunsthandels

Einmal im Jahr pilgern die Kunstfreunde nach Basel. Zu Händlern und Käufern gesellt sich ein buntes Völkchen Interessierter. Zu sehen gibt es Kunst in allen Kategorien. Das Konzept der Art Basel ist so erfolgreich, dass die Messe Ableger in Miami und Hongkong hat. Die Anwesenheit vieler solventer Sammler brachte Basel noch weitere Messen ein, die zeitgleich stattfinden, wie die VOLTA Basel (sonst New York), die LISTE, Photo Basel und Paper Positions, sowie einiger kleinerer Events.

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